Pflege

Im Gerricusstift orientiert sich die Umsetzung der Pflege und Betreuung am Prinzip der Subjektorientierung, am Prinzip der Ganzheitlichkeit und am Prinzip der Normalisierung.

  • Subjektorientierung meint, den Menschen in seiner Einzigartigkeit, seinem biographischen Werdegang, unter Anerkennung seiner Wertvorstellungen und individuellen Bedürfnisse wahrzunehmen. Unterstützung und Begleitung haben die jeweiligen persönlichen Bedürfnisse zu berücksichtigen und die Selbstbestimmung und Kompetenz des Einzelnen zu fördern.

  • Ganzheitliche Orientierung nimmt den Menschen in seiner gesamten Persönlichkeit, in seiner Einheit von Körper, Seele und Geist und seiner Eingebundenheit in soziale Beziehungen wahr. Dabei kommt der Einbeziehung der Angehörigen eine besondere Bedeutung zu. Unterstützung und Begleitung haben sich an alle diese Bereiche zu richten.

  • Orientierung an der Normalität heißt, dass die institutionellen Rahmenbedingungen den allgemein anerkannten Normen der Lebensgestaltung und des Wohnens zu folgen haben. Unterstützung und Begleitung wahren die Privatsphäre, Entscheidungsfreiheit und alle Rechtsnormen.

Die Umsetzung vorstehender Prinzipien in den pflegerischen Alltag bedeutet, eine Qualität pflegerischer Leistung vorzuhalten, die mindestens den Anforderungen an eine sichere Pflege im Allgemeinen, aber den Anforderungen an eine angemessene Pflege gerecht wird. Als Fernziel streben wir eine optimale Pflege an.

Weitere Informationen zu den Zielen unserer Qualitätspolitik und dem Aspekt Pflegequalität finden Sie in der Rubrik "Weitere Infos" unter "Mehr zum Gerricusstift".