Pflücken für die Erdbeerbowle

05.06.2019. Erdbeerwoche im Gerricusstift: Anfang Juni dreht sich in dem Gerresheimer Pflege- und Altenheim alles um die Erdbeere. Die Kochgruppe macht Erdbeermarmelade mit Prosecco. Die Backgruppe belegt einen Erdbeerkuchen. Und ein kleines Kommando von fünf Bewohnerinnen und Bewohnern fährt an einem Nachmittag zum Erdbeerfeld neben der Galopprennbahn zum Selberpflücken. 

Auf dem Erdbeerfeld neben der Galopprennbahn pflücken Gerricusstiftbewohner Erdbeeren für eine Bowle.

Elisabeth Graf, die sich wegen ihrer steifen Knie mit geraden Beinen zu den Pflanzen mit den roten Beeren herunterbeugt, vermisst ihren Nutz- und Ziergarten nahe der ehemaligen Gerresheimer Glashütte sehr: „Wir bauten Kohlrabi, Möhren und Salat an und hatten wunderschöne Rosen.“ Schon im Alter von sechs Jahren bekam sie ihr eigenes Stück Garten zum Aussähen von Blumen.

Zwischendurch darf auch mal genascht werden.

Bei Günter Berghahn löst das Erdbeerfeld ganz andere Erinnerungen aus: „Hier befand sich ein Truppenübungsplatz und ein Munitionslager, wo ich mich mit meinem älteren Bruder oft herumgetrieben habe.“ Die Soldaten kannten die beiden Kinder und schenkten ihnen hin und wieder Butterbrote.

Und nach getaner Arbeit darf sowieso genascht werden.

Nachdem zahlreiche Schälchen mit Erdbeeren gefüllt und abgewogen sind, gibt es für die Ausflügler noch eine kalte Erfrischung am Eiswagen. Helmut Palm wählt passend zum Motto der Woche eine Kugel Erdbeereis aus. Uwe Bauersachs entscheidet sich für Vanille: „Irgendwann reicht es auch mal mit Erdbeeren.“ Und was passiert mit den gepflückten Beeren? „Daraus wird morgen Erdbeerbowle für den Kegelabend gemacht“, erläutert Katharina Beckord vom Sozialen Dienst.

 

Text und Fotos: Angelika Fröhling


 

Der Südpark zeigt sich bei Sonnenschein von seiner schönsten Seite.

Sonne tanken im Südpark

23.05.2019. An einem sonnigen Nachmittag im Mai unternahmen Irene Hoppe und ihre Kollegin Katharina Beckord vom Sozialen Dienst mit sieben Bewohnerinnen und Bewohnern eine kleine Tour in den Düsseldorfer Südpark. Am See angelangt, zauberten Hoppe und Beckord ein Picknick aus dem mitgeführten Bollerwagen.

Auf den breiten, gepflasterten Wegen lässt es sich auch mit Rollstuhl gut vorankommen.

Beim gemütlichen Snack kommen bei den Bewohnern Erinnerungen hoch. Elisabeth Graf lebte in ihrer Kindheit in Pommern und bis zum nächsten See war es nur ein Katzensprung. „Als Kind war ich im Sommer jeden Tag im Wasser und hatte schon bald Schwimmhäute“, erzählt die 88-Jährige und fügt wehmütig hinzu: „Am liebsten würde ich auch hier im See schwimmen gehen.“

Nach dem Picknick legt die Gruppe noch ein kleines Päuschen ein bevor es weitergeht.

Johanna Scheer kann sich noch gut an die „schönen Beete und die vielen Blumen“ erinnern, die 1987 im Südpark für die Bundesgartenschau angelegt wurden. „Auch die Wege hat man damals verbreitert.“ Für Scheer, die früher gerne am Wochenende mit dem Fahrrad durch den Südpark fuhr, war das ein echter Gewinn.

Der Nutz- und Ziergarten im Südpark erinnert Elisabeth Graf (r.) an die Zeit, in der sie ihren eigenen Kleingarten pflegte.

Beim anschließenden Spaziergang durch den Streichelzoo wird Waltraud Alisch an den Hof ihrer Eltern erinnert: „Wir hatten früher Schweine, Ziegen und Angora-Kaninchen.“ Ihre Aufgabe war es, die Ställe zu säubern und die Kaninchen einzufangen und festzuhalten, wenn sie geschoren wurden. „Dabei mochte ich es überhaupt nicht, Pullover aus Angorawolle zu tragen“, sagt Alisch.

Die Tiere im Streichelzoo des Südparks freuen sich über Futter.

Fotos und Text: Angelika Fröhling


 

Marionettentheater mit Kita-Kindern

11.04.2019. Mehrmals im Jahr organisieren die Mitarbeiterinnen des Sozialen Diensts des Gerricusstifts und die Leiterin der Kita St. Margareta ein gemeinsames Singen von Klein und Groß, das abwechselnd im Clubraum des Altenheims oder im Mehrzweckraum der Kita stattfindet. Im April stand allerdings ein besonderer Termin mit der Kita an: Puppenspieler Markus Welz von Müllers Marionettentheater aus Wuppertal kam mit einer Kofferbühne ins Stiftsgebäude von St. Margareta und erfreute die junge und die ältere Generation mit einer Aufführung des Märchens „Der gestiefelte Kater“.


Das Märchen "Der gestiefelte Kater", das Markus Welz (Mitte) mit seinen Marionetten aufführte, erfreute Jung und Alt.

Geschickt gelang es Welz, Kinder und Erwachsene gleichermaßen einzubinden. So durften die Kinder Kutsch- und Schnarchgeräusche machen, eine Holzsonne auf- und untergehen lassen und die Prinzessin rufen. Für die älteren Zuschauer hielt der Puppenspieler Erklärungen bereit, wie die, dass sich die Geschichte in der Burg Katz oder Burg Maus bei St. Goarshausen abgespielt haben könnte.

Klein, aber oho: Die Kofferbühne von Müllers Marionettentheater aus Wuppertal

Noch mehr als für das Stück interessierten sich die älteren Damen und Herren allerdings für das Verhalten der Kinder. Die 93-jährige Elisabeth Föster rief nach der Aufführung begeistert aus: „Da ist mir wirklich das Herz aufgegangen, wie die Kinder so fröhlich und munter in den Raum reinkamen, wie gut sie mitgemacht haben und wie ruhig sie zuhören konnten.“

Fotos und Text: Angelika Fröhling


 

Schnell, alt und teuer

19.03.2019. Im März ging es zur Düsseldorfer Classic Remise, wo in einem restaurierten Ringlokschuppen Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge präsentiert werden. Classic-Remise-Führer Bruno Vogel lotste die teilnehmenden sieben Bewohnerinnen und Bewohner des Alten- und Pflegeheims durch das große Gelände und ließ sie einen Blick in die zahlreichen Händler-, Werkstatt- und Servicebetriebe werfen. 

 
Bruno Vogel (3.v.r.) führte die Gruppe durch den ehemaligen Ringlockschuppen.

Staunend nahm die kleine Ausflugsgruppe zur Kenntnis, dass viele der in gläsernen Garagen untergebrachten Oldtimer von Porsche, Mercedes und Bentley kaum gefahren werden, sondern als Geldanlage dienen.

Auf dem Geländer der Classic Remise befinden sich zahlreiche Werkstätten und Servicebetriebe.

Bei den Gerricusstift-Bewohnern werden angesichts der alten Fahrzeuge Erinnerungen wach. Günter Berghahn, der 1950 seinen Führerschein machte und die Fahrschule nur für die theoretische Prüfung besuchte, erinnert sich noch gut, wie ihm sein älterer Bruder in Grafenberg das Autofahren in einem VW-Käfer beigebracht hat: „Damals musste man noch beim Herunterschalten Zwischengas geben und beim Heraufschalten Doppelkuppeln, sonst wurde es laut im Auto.“ Gerne hätte auch die 1929 geborene Waltraud Alisch den Führerschein gemacht: „Doch mein Mann war dagegen, weil er fürchtete, mir könnte bei einem Unfall etwas passieren.“ Bei einer anderen Gerricusstift-Bewohnerin löst der Anblick eines alten Rolls-Royce Erinnerungen an Zeiten aus, in denen sie viel in Großbritannien unterwegs war und regelmäßig Zwischenstopps in der Hauptstadt einlegte: „In den 1960er Jahren gehörten diese Autos zum Londoner Straßenbild.“

Angesichts der vielen Oldtimer kommen bei den Ausflüglern Erinnerungen hoch.

 

Text und Fotos: Angelika Fröhling


 

 

Marienstatue von Bernhard Kucken

07.05.2019. Im Garten des Gerricusstifts steht seit einigen Tagen eine lebensgroße Marienfigur – ein Unikat aus Steinguss des Künstlers Bernhard Kucken. „Die Anfrage hat mich sehr überrascht“, gibt der Bildhauer zu. Es komme schließlich nicht alle Tage vor, dass er gebeten werde, eine Marienstatue zu entwerfen - noch dazu eine lebensgroße. Doch Bernhard Kucken, der an der Düsseldorfer Kunstakademie lehrt und für seine realistischen Werke bekannt ist, sagte direkt zu.

Bernhard Kucken erklärt, warum seine Madonna kein "liebliches Lächeln" auf den Lippen hat: "Ich habe mir vorgestellt, wie sich die junge Mutter auf der Flucht gefühlt haben muss."

Der Wunsch nach einer großen, wettertauglichen Madonna mit Jesus-Kind kam von der Bürgerstiftung Gerricus, die im vergangenen Jahr auf der Suche nach einem Bildhauer war. „Wir wollen mit der Statue sozusagen die letzte Lücke im Garten des Gerricusstifts schließen“, erklärt Michael Brockerhoff, Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Gerricus. „Gegenüber den Sitzbänken des so genannten ‚Ruheplatzes‘ ist bereits ein Halbrund aus großen Steinen angelegt, doch es fehlt bisher der Blickfang.“ Vor zwei Jahren ließ das Pflege- und Altenheim Gerricusstift seinen Garten aufwendig neu gestalten, und die Bürgerstiftung Gerricus stattete damals die Anlage dank großzügiger Spender mit einem Sinnesgarten für Demenzkranke, Kunstwerken und einem ansprechenden Vorplatz samt Gartenmöbel aus. „Als Pflege- und Altenheim, das mit der katholischen Kirchengemeinde St. Margareta einen katholischen Träger hat und in dem viele Bewohnerinnen und Bewohner leben, denen ihr christlicher Glaube sehr wichtig ist, lag es nahe, eine Marienstatue zu wählen“, sagt Remy Reuter, der Leiter des Gerricusstifts.

Die Madonna in Gips: Atelierbesuch bei Berhard Kucken in der Düsseldorfer Kunstakademie.

Bildhauer Berhard Kucken machte daraufhin einen ersten, ca. 40 Zentimeter hohen Gipsentwurf für eine Madonna und stellte diesen bei einem Ortstermin im Garten des Gerricusstifts vor. Der Entwurf überzeugte sofort, obwohl der Gesichtsausdruck der jungen Maria für einigen Diskussionsstoff sorgte. So wurden sich der Künstler, Remy Reuter, der Bewohnerbeirat des Gerricusstifts sowie Michael Brockerhoff und Renate Scheiter, die als Zeitstifterin der Bürgerstiftung Gerricus künstlerische Projekte leitet, schnell einig. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem einzigartigen Kunstwerk nun einen Ort haben, der Bewohner, Angehörige, Mitarbeiter, Gäste und Gemeindemitglieder zum Verweilen und zum Gebet einlädt“, sagt Einrichtungsleiter Remy Reuter.

Gar nicht so einfach, die schwere Statue auf ihren Platz zu heben. (Foto: Michael Brockerhoff)

Die – öffentlich zugängliche – Statue soll auch zum Treffpunkt der Gemeinde werden, z.B. im Monat Mai für Marienandachten. Am Sonntag, 5. Mai wurde die Marienstatue vom leitenden Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde St. Margareta, Monsignore Oliver Boss, gesegnet und bei einer kleinen Andacht den Mitgliedern der Kirchengemeinde im Beisein von Bewohnerinnen und Bewohnern des Gerricusstifts vorgestellt.

Pfarrer Monsignore Oliver Boss segnet die Marienstatue.

Die Bürgerstiftung Gerricus, die wie bei fast allen ihren Projekten auch bei der Marienstatue in Vorleistung getreten ist, bittet herzlich um Spenden zur Finanzierung des Kunstwerks. Informationen unter www.buergerstiftung-gerricus.de

Text und Fotos (sofern nicht anders angegeben): Angelika Fröhling

 


 

Schüler spielen mit Bewohnern Mau-Mau, Rommé und Schach

12.06.2019. Salih Colak und Matei Bucur rätseln. Die 13-jährigen Schüler des Gymnasiums Gerresheim sitzen mit Helga Koß und Karl-Heinz Conzen vor einem Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielbrett und können sich nicht mehr erinnern, wie das Kartenspiel hieß, das sie bei ihrem letzten Besuch im Pflege- und Altenheim Gerricusstift zusammen gespielt haben. Der 68-jährige Conzen hilft: „Es heißt Mau-Mau.“


Gesellschaftsspielvormittag im Gerricusstift

Zwei Tische weiter ist es anders herum: Hier erklären Max Bach und Maximilian Wittek der 96-jährigen Edith Szewczuk die Regeln des Rommé-Spiels. Während die beiden Schüler Rommé schon mit den Großeltern bzw. mit dem Vater gespielt haben, hatte die ehemalige Opernkostümbildnerin bisher keine Zeit und kein Interesse für Gesellschaftsspiele. „Früher habe ich jede freie Minute draußen mit meinen großen Hunden verbracht“, erzählt sie. „Doch heute möchte ich mal etwas Neues ausprobieren“, so Szweczuk.


Lea Widera (rechts) und Maximilian Wittek bringen Edith Szweczuk das Rommé-Spielen bei.

Die Schüler der 8. Klasse, die an diesem Vormittag zum letzten Mal statt im Klassenraum im Gruppenraum des nahegelegenen Pflege- und Altenheims sitzen, nahmen ein Schuljahr lang an dem Projekt „Ich und die anderen“ teil. Andrea Daly, Lehrerin für katholische Religion am Gymnasium Gerresheim, gestaltet ihren Unterricht gerne mit einem praktischen Teil. „Religion muss sich auf das Leben auswirken“, findet sie. Im Pflege- und Altenheim Gerricusstift fand Andrea Daly einen dankbaren Partner für ihr Projekt. Seit den Herbstferien besuchte eine Gruppe von etwa 8 Schülern alle vier Wochen das Gerricusstift, um sich eine Stunde lang mit einer ähnlich großen Gruppe von Bewohnerinnen und Bewohnern zum Gesellschaftsspielvormittag zu treffen. Das ist für beide Seiten ein Gewinn – da sind sich Lehrerin Andrea Daly und Katharina Beckord, die für den Sozialen Dienst des Gerricusstifts den Spielevormittag organisiert, einig.


Leticia Zeipelt (links) mit Elisabeth Graf und Anneliese Bleh beim "Fang-den-Hut-Spielen".

Zur Vorbereitung auf den „praktischen Relgionsuntericht“ hat Lehrerin Daly mit ihren Schülern geübt, was sie die Damen und Herren fragen und was sie über sich erzählen können. Maximilian Wittek hat das Gelernte direkt bei seinem ersten Besuch im Gerricusstift angewendet und sich mit seinen älteren Spielpartnern über deren Kindheit unterhalten. Sein Fazit: „Die Kindheit früher war eigentlich wie bei uns – nur ohne Handy.“ Auch Schülerin Lea Widera hat sich bei ihrem letzten Besuch angeregt mit Bewohnerin Elisabeth Föster unterhalten. „Dabei haben wir Fußball als gemeinsames Interesse entdeckt“, so die 13-Jährige.


Max Busch und Elisabeth Föster sind ganz konzentriert bei der Sache.

„Der Umgang mit den älteren Menschen fordert die Jugendlichen, und ist für sie eine intensive Erfahrung“, sagt Andrea Daly. Besonders beschäftigt viele Schüler die Frage, wie die Gerricusstift-Mitarbeiter damit umgehen, dass laufend Bewohnerinnen und Bewohner sterben. Anlass für die Auseinandersetzung mit dem Thema Tod war ein Rundgang durch das gesamte Pflege- und Altenheim zu Beginn des Projekts, bei dem die 13- bis 14-Jährigen auch den Abschiedsraum des Gerricusstifts besichtigten. Für Andrea Daly ist dies ein „kostbarer“ Nebenaspekt des Projekts, denn „in unserer Machergesellschaft wird der Tod meist verdrängt“.

Dass die rund 20 teilnehmenden Schüler ihre Eindrücke während des „praktischen Religionsunterrichts“ im Gerricusstift gut verarbeiten können, ist der Lehrerin wichtig. Deshalb ist sie Gerricusstift-Mitarbeiterin Katharina Beckord sehr dankbar, dass sie nach jedem Besuch der Schüler ein kleines Abschlussgespräch geführt hat. Darüber hinaus sollten die Schüler ihren Mitschülern nach jedem Spielevormittag von ihren Erfahrungen berichten.


Uwe Bauersachs (links) und Philipp Brinkmann (rechts) spielen nach mehreren Runden Schach noch ein bisschen Mau-Mau. Im Hintergrund sind Salih Colak (3.v.l.) und Matei Bucur (2.v.l.) mit Helga Koß und Karl-Heinz Conzen (nicht auf dem Bild zu sehen) noch bei der ersten Partie Mensch-ärgere-dich-nicht.

Die Bewohnerinnen und Bewohner des Gerresheimer Pflege- und Altenheims wiederum freuen sich über die Abwechslung, die die Schülerinnen und Schüler ihnen bieten. Uwe Bauersachs spielt an diesem Tag bereits zum dritten Mal mit Philipp Brinkmann Schach: „Man sieht mal andere Leute und es macht Spaß, mit anderen Gegnern zu spielen“, sagt der pflegebedürftige Bauersachs. An seinem 14-Jährigen Gegenüber schätzt er vor allem, dass dieser „nicht so viel redet“. In der Tat sitzen die beiden hochkonzentriert am Tisch. Als Vorbereitung auf die Besuche im Gerricusstift hat Philipp Brinkmann intensiv in den Herbstferien mit seinem Bruder das Schachspielen geübt. Das zahlt sich nun aus. Die Partie endet Remis. Auch Elisabeth Föster ist nach einer Stunde Rommé-Spiel begeistert. „Es war wieder wunderbar und ich wünsche euch alles, alles Gute“, sagt sie und drückt ihren drei jungen Spielpartnern zum Abschied fest die Hand.

Text und Fotos: Angelika Fröhling


 

 

Ausstellungsrundgang mit Edith Szewczuk

13.03.2019. Die Ausstellung "Opernkostüme aus vier Jahrzehnten" von Bewohnerin Edith Szewczuk in der Cafeteria des Gerricusstifts fand großen Anklang und wurde deshalb um eine Woche verlängert. Am gestrigen Dienstag hatte der Soziale Dienst zum Rundgang durch die Ausstellung eingeladen. Etwa 15 Bewohnerinnen und Bewohner ließen sich die Zeichnungen der langjährigen Kostümbildnerin der Oper am Rhein, Edith Szewczuk, zeigen.  Doch es gab nicht nur Zeichnungen zu sehen...

Ingeborg Rudolph probiert einen Hut aus der Oper "Die Lustige Witwe" an - ein Geschenk der Oper am Rhein zum Abschied von Edith Szewczuk nach 36 Jahren als Kostümbildnerin.
Martina Müller vom Sozialen Dienst zeigt den Teilnehmern des Rundgangs Zeichnungen von Operkostümen aus der Nähe.

 

Edith Szewczuk (3.v.l.) mit einer Zeichnung von "Graf und Gräfin" aus der Strauß-Oper "Capriccio".
Die Operncharaktere Orpheus und Eurydike - hoch gehalten von Irene Hoppe vom Sozialen Dienst.
Marianne Catterfeld (l.) im Gespräch mit Edith Szewczuk (Mitte). Im Hintergrund an der Wand hängend: Kostümzeichnungen, die Edith Szewczuk in ihrer Zeit an der Düsseldorfer Kunstakademie (1943-1949) angefertigt hat.
 

Text und Fotos: Angelika Fröhling