Patenschaft für Hochbeete übernommen



Kinder und Bewohner gärtnern gemeinsam.

27.04.2018. Das Gerricusstift hat gemeinsam mit der Ferdinand-Heye-Schule die Patenschaft für insgesamt sechs Hochbeete im Kleingartenverein „Am Balderberg“ übernommen. Die Beete, die der Kleingartenverein am Steinweg 23 eigens für das Pflege- und Altenheim und die Grundschule angelegt hat, wurden bereits mit Blumen, Kräutern, Gemüse und einem Himbeerstrauch bepflanzt. 



Emil Flisikowski, Irene Hoppe und Wolfgang Wriggelsworth (v.l.n.r.) bei der offiziellen "Schlüsselübergabe".

Am 27. April fand bei schönem, frühsommerlichen Wetter die feierliche Übergabe der Hochbeete an die Bewohnerinnen und Bewohner des Gerricusstifts und an die Kinder des Offenen Ganztags der Ferdinand-Heye-Schule statt. Irene Hoppe vom Sozialen Dienst des Gerricusstifts dankte dem Vorstand des Kleingartenvereins und den Vereinsmitgliedern für die „schöne Gelegenheit“ für die Bewohnerinnen und Bewohner selbst zu gärtnern sowie Gemüse und Kräuter für die Kochgruppe der Einrichtung zu ernten. Ein Dankeschön richtete sie zudem an die Grundschüler, die auch die Hochbeete des Gerricusstifts mit Erde befüllt hatten sowie an den Vereinsvorsitzenden Emil Flisikowski, der aus eigener Tasche Scheren, Hacken und Schaufeln für die Senioren angeschafft hatte. Die Gartengeräte lagern nun stets erreichbar in einer Gartenbank mit abschließbarem Staufach.



Uwe Bauersachs, Mathilde Morawitz, Irene Hoppe und Renate Grimm-Cobet pflegen das neue Hochbeet (v.l.n.r.).

Auch Bezirksbürgermeister Karsten Kunert lobte die vorbildliche Aktion des Kleingartenvereins „Am Balderberg“ und spendierte im Namen der Bezirksverwaltung für die kommende Gartenarbeit handliche Gießkannen, die selbst von Kindern und Senioren leicht zu tragen sind. 



Günter Berghahn (l.) und Jürgen Dünnebacke versorgen die Blumen mit ausreichend Wasser.

Neben den Hochbeeten weihte der Kleingartenverein einen neuen Naschgarten für Jedermann und einen Kleingartenlehrpfad sowie Info-Tafeln ein. Gerricusstift-Bewohner Günter Berghahn zeigte sich sehr beeindruckt von einem großen „Insektenhotel“, das Herberge für unzählige Wildbienen und Hummeln bietet. „Das ist wirklich eine tolle Idee“, so Berghahn. Bewohnerin Mathilde Morawitz machte sich gleich eifrig an die Pflege der Hochbeete, zupfte Unkraut und goss die Pflanzen. Trotz ihrer 93 Jahre möchte sie nun alle paar Tage zu den Beeten gehen und nach dem Rechten sehen.



Gut geschützt wächst und gedeiht das Gemüse.
Text und Fotos: Angelika Fröhling